Wie ist der typische Ablauf eines Mandats?


Wie können Sie mich kontaktieren?

Sie können mich gerne per E-Mail kontaktieren. Hierbei können Sie mir auch schon Ihre Kontaktdaten und erste Informationen zu Ihrem Anliegen mitteilen. Sie können mich auch gerne anrufen oder wir vereinbaren einen Termin in meiner Kanzlei. Durch Ihre erste Kontaktaufnahme kommt noch kein Auftrag zustande und es entstehen Ihnen noch keine Kosten. Vor einem Auftrag schließen wir üblicherweise eine schriftliche Vergütungsvereinbarung, in der die Kosten geregelt werden.

Ist es nötig, für die Beratung in meine Kanzlei zu kommen?

Für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ihnen und mir ist ein persönliches Gespräch am besten. Sie möchten mich bestimmt besser kennenlernen, um sich ein Bild von mir machen zu können. Auch ich möchte Sie gerne persönlich kennenlernen. Schließlich geht es um für Sie wichtige Themen und wir wollen gemeinsam vertrauensvoll zusammenarbeiten. Lässt sich ein persönlicher Beratungstermin in meiner Kanzlei ausnahmsweise nicht einrichten, können wir auch über Telefon, E-Mail, Post oder Videotelefonie (z.B. per Zoom) kommunizieren und zusammenarbeiten.

Gibt es bei Anwaltsverträgen ein Widerrufsrecht für Verbraucher?

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen (Verträgen, die ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems abgeschlossen werden) nach § 312c BGB ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die meisten meiner Mandant*innen handeln rechtlich gesehen nicht als Verbraucher*innen, sondern Unternehmer*innen in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit. Dies gilt auch für die meisten Künstler*innen. Ich vertrete aber auch Privatpersonen außerhalb ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, z.B. im Bereich des Internetrechts oder des Persönlichkeitsrechtsschutzes oder Arbeitnehmer*innen in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Wenn Sie rechtlich als Verbraucher*in gelten und wir ausnahmsweise nur über Fernkommunikationsmittel zusammenarbeiten, kann Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Hierüber werde ich Sie dann informieren.

Wie erfolgt die Bearbeitung von Mandaten?

Dies ist ganz abhängig von der Art des Mandats. Möchten Sie zunächst eine Erstberatung, dann gebe ich Ihnen eine erste Einschätzung der Rechtslage und fasse die wichtigsten Punkte in der Regel in einer E-Mail oder einem Brief zusammen. Beauftragen Sie mich mit Ihrer Vertretung zur Geltendmachung von Ansprüchen gegen eine andere Person, ein Unternehmen oder eine Behörde, werde ich alle Schritte mit Ihnen besprechen und Sie über den Fortgang auf dem Laufenden halten. Benötigen Sie Unterstützung bei der Gestaltung oder Verhandlung von Verträgen, werde ich die Entwürfe, Lösungsoptionen und Verhandlungsstrategien mit Ihnen absprechen.

Sie können darauf vertrauen, dass ich Ihren Fall in Ihrem besten Interesse bearbeiten werde. Dafür stehe ich mit über 25 Jahren Berufserfahrung als Rechtsanwalt und Fachanwalt im Urheber- und Medienrecht. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Welche Kosten enstehen bei einer Beratung?



Erste Kontaktaufnahme ohne Kosten

Durch Ihre erste Kontaktaufnahme entstehen Ihnen noch keine Kosten. Zunächst möchte ich Sie und Ihr Anliegen kennenlernen. Ich möchte erfahren, um was es bei Ihnen geht und welchen konkreten rechtlichen Beratungsbedarf Sie haben, wie ich Ihnen also in Ihrer Situation helfen kann. Sobald ich weiß, was Sie brauchen, kann ich Ihnen ein Angebot für meine Leistungen und die Vergütung hierfür machen. Grundsätzlich werden wir die Vergütung in einer schriftlichen Vereinbarung regeln. Diese kann auch per E-Mail geschlossen werden. Allgemein gilt:

Gesetzliche Gebühren

Viele Gebühren für Rechtsanwälte sind bereits gesetzlich geregelt. Die gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) richten sich grundsätzlich nach dem Gegenstandswert der Angelegenheit. Sie stellen in der Regel die Mindestvergütung dar. Die gesetzlichen Gebühren dürfen z.B. in gerichtlichen Verfahren nicht unterschritten werden. Die gesetzlichen Gebühren gelten grundsätzlich auch dann, wenn keine besondere Vergütungsvereinbarung abgeschlossen wurde.

Vergütungsvereinbarungen

In der Regel arbeite ich zu einem Stundensatz. Dies bedeutet, dass sich meine Vergütung nach dem Zeitaufwand richtet. Hierfür schließen wir vorher eine Vergütungsvereinbarung ab. Die Höhe des Stundensatzes meiner Kanzlei ist abhängig von den konkreten Umständen des jeweiligen Mandats, der rechtlichen oder tatsächlichen Schwierigkeit der Sache und dem Gegenstandswert. Auch kommt es darauf an, ob ich Sie als Verbraucher*in in einer privaten Angelegenheit oder als Unternehmer*in im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit berate. Je nach Umfang der gewünschten Leistungen kann auch ein Grundhonorar oder ein Vorschuss vereinbart werden.

Für Mandant*innen, die erstmals mit Rechtsanwält*innen zusammenarbeiten, erscheinen die anwaltlichen Stundensätze auf den ersten Blick sehr hoch. Allerdings ist hier immer zu bedenken, dass in dem Stundensatz nicht nur mein persönlicher Gewinn als Rechtsanwalt, sondern auch die Kosten meines gesamten Kanzleiapparats (einschließlich Personal, Büro, Aktenführung, Zulassungen, Fortbildungen, Versicherungen, Software/Bücher etc.) enthalten sind, die bei Anwaltskanzleien aufgrund der organisatorischen und gesetzlichen Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Kanzleibetrieb erheblich sein können. Nach meinen Erfahrungen liegen die Stundensätze von Fachanwält*innen im Urheber- und Medienrecht zwischen 200,00 und 500,00 EUR zzgl. Umsatzsteuer, wobei Einzelanwält*innen im unteren und größere Kanzleien im oberen Bereich liegen. Durch eine schlanke Kostenstruktur und Digitalisierung vieler Arbeitsschritte konnte ich meine eigenen Sätze über die Jahre stabil niedrig halten.

Für einige Tätigkeiten können in Ausnahmefällen auch Pauschalvergütungen vereinbart werden, wenn sich der Arbeitsaufwand gut einschätzen lässt. Dies kann z.B. bei Markenanmeldungen, der Erstellung eines Vertragsmusters oder der Fertigung eines Gutachtens der Fall sein. Meist ist eine solide Einschätzung aber schwierig, so dass für beide Seiten eine Stundensatzvereinbarung verlässlicher ist. Denn hat man sich am Anfang schwer verschätzt, ist am Ende eine Seite unzufrieden.

Vielleicht wünschen Sie sich auch zunächst nur eine Erstberatung, um abschätzen zu können, wie Sie weiter vorgehen möchten. Eine Erstberatung ist eine vorläufige Einschätzung der Sach- und Rechtslage, die in einem Beratungsgespräch (persönlich, am Telefon oder per Zoom) oder schriftlich (z.B. per E-Mail) erfolgen kann. Für eine Erstberatung rechne ich in der Regel auch nach meinem Stundensatz ab. In meiner Anfangszeit waren Erstberatungen sowohl vom Sachverhalt als auch von der Rechtslage her übersichtich und konnten oft im Rahmen einer Stunde erfolgen. Dies ist heute meist nicht mehr der Fall. Fast immer sind neben Verträgen weitere E-Mails, Social Media-Beiträge, WhatsApp-Nachrichten, Internetveröffentlichungen etc. zu sichten und weitere Informationen einzuholen. Die Rechtslage ist gerade im digitalen Bereich komplex. Um eine sorgfältige Erstberatung zu gewährleisten, muss daher oft ein Rahmen von mehr als einer Stunde angesetzt werden. Am besten sprechen Sie mich einfach an. Die Kontaktanfrage ist, wie oben geschrieben, für Sie kostenlos. Ich unterbreite Ihnen dann gerne ein Angebot. Ihre Fragen werden wir vor Abschluss einer Vergütungsvereinbarung besprechen.

Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung. Sprechen Sie mich ruhig an! Sie können mich gerne anrufen oder über das Kontaktformularansprechen.
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