Schon im Referendariat habe ich kunst- und medienspezifische Stationen gewählt (Medienkanzlei, Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten). Nach dem Abschluss des zweiten Staatsexamens habe ich zunächst ein Jahr in den USA studiert, um mich im angloamerikanischen Urheber- und Wirtschaftsrecht und insbesondere auch in der englischen Fachsprache fortzubilden (LL.M.-Studium, rechtsvergleichende Abschlussarbeit zum Musikurheberrecht in Deutschland und den USA). Denn schon früh wurde mir bewusst, welchen Einfluss das anglo-amerikanische Recht auf das deutsche Medienbusiness hat, wie viele Verträge auch in Deutschland in englischer Sprache verfasst sind und dass hier eine profunde Kenntnis und ein sicherer Umgang mit der Rechtssprache für meine anwaltliche Arbeit unerlässlich sein werden.
Ich bin in Deutschland seit 1996 als Rechtsanwalt und in den USA seit 1998 als Attorney at Law zugelassen. Nachdem ich zunächst als Anwalt in einer auf das Urheber- und Medienrecht spezialisierten überörtlichen Sozietät arbeitete, gründete ich 1998 meine eigene medienrechtlich ausgerichtete Kanzlei in Berlin-Mitte. Seit 2008 bin ich zusätzlich als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht qualifiziert. Neben meiner anwaltlichen Tätigkeit publiziere ich auf meinen Fachgebieten und führe Seminare und Lehraufträge zur Fortbildung von Jurist:innen sowie Medienschaffenden durch.
Ferner bin ich Zertifizierter Mediator (gemäß § 5 Abs. 2 Mediationsgesetz und § 2 Abs. 6 der ZMediatAusbV) und kann meine dort erworbenen Kompetenzen bei Verhandlungen und Konfliktlösungen für meinen Mandanten gewinnbringend einsetzen.
Nachdem das Datenschutzrecht in meiner Praxis kontinuierlich an Bedeutung gewonnen hat, habe ich mich auch auf diesem Gebiet weiter qualifiziert (TÜV-Zertifizierung Datenschutzbeauftragter), um die medienrechtliche und datenschutzrechtliche Beratung aus einer Hand kompetent anbieten zu können.
Meine Arbeitssprachen sind deutsch und englisch.
Persönlich hätte ich mir auch eine Tätigkeit im musikalischen Bereich vorstellen können, doch habe ich den Amateurstatus nie verlassen und das war bestimmt auch besser so. Ich habe festgestellt, wie kreativ und bereichernd die anwaltliche Tätigkeit in diesem Bereich sein kann, etwa bei Vertragsgestaltungen, Konfliktlösungen und Verhandlungen. Hierbei kann ich mein eigenes Interesse und mein Verständnis für künstlerisches Werkschaffen in meine anwaltliche Arbeit einbringen und für Sie nutzbar machen.
Ich biete Ihnen eine individuelle und kreative Beratung für Ihre Fragen rund um das Urheber-, Medien-, Presse- und Datenschutzrecht.
Wo KI aufhört, fange ich an!
Qualifikationen, Zulassungen, Werdegang
- Zertifizierung zum Datenschutzbeauftragten (TÜV Nord) (2025)
- Ausbildung zum Zertifizierten Mediator (§ 5 Abs. 2 Mediationsgesetz, § 2 Abs. 6 ZMediatAusbV) (2019)
- Promotion (Dr. jur.) an der Freien Universität Berlin zum Künstlermanagementvertrag in der Musikbranche (2012)
- Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht (Verleihung 2008)
- Attorney at Law (New York State, USA) (Zulassung 1998)
- Rechtsanwalt (Zulassung 1996)
- Master of Laws (LL.M.) an der St. Louis University School of Law mit Schwerpunkt Copyright Law (Abschluss 1996)
- Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier und der Freien Universität Berlin, Referendariat beim Kammergericht
Lehraufträge, Seminare und Vorträge zum Urheber- und Medienrecht (Auswahl)
- Recht in der Mediation / Recht der Mediation (regelmäßiges Ausbildungsmodul in zwei Teilen, Klären & Lösen, seit 2025)
- Einführung in die Mediation für die Kreativbranche (Workshop, Universität der Künste, 2022)
- Vertragsverhandlung und Vertragsgestaltung in der Medienbranche (Seminar, Freie Universität Berlin, 2018 bis 2023)
- Die Rolle der Mediation im Urheber- und Medienrecht (Vortrag, Medienkongress Berlin, 2021)
- Recht und Vertragspraxis in der Musikbranche (Vortrag, Hochschule für Musik Karlsruhe, 2018)
- Recht und Praxis in der Medienbranche (Seminar, Freie Universität Berlin, 2017/2018)
- Künstlerverträge nach den Urheberrechtsreformen (Vortrag, Medienkongress Berlin, 2016)
- Einführung in das Verlags- und Urheberrecht (Seminar, Freie Universität Berlin, 2003 bis 2013)
- Der Künstlermanagementvertrag – Legal Dos and Don’ts (Workshop, Berlin Music Week, 2013)
- Die Übernahme erzählerischer Inhalte aus Roman- und Fernsehserien – Zur Abgrenzung zwischen Bearbeitung und freier Benutzung im Urheberrecht (§§ 23, 24 UrhG) (Vortrag, Freie Universität Berlin, 2012)
- Einführung in das Film- und Filmmusikrecht (Seminar, dffb Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, 2009)
- Einführung in das Filmrecht (Vortrag, Die Medienakademie, Hamburg, 2006)
- Medienrecht, Fachgebiete Musikrecht und Filmrecht (Seminar, mibeg Institut für berufliche Weiterbildung GmbH, 2002/2004)
- Musikrechtliche Verträge aus der Sicht der Labels (Vortrag, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster, 2001)
- Urheber- und Medienrecht (Seminar, Technische Akademie Wuppertal e.V., 1998)